Muttland im Rügen-Lexikon

Das Muttland macht die zentrale Region der Insel Rügen aus und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 285 Quadratkilometern. Im Nordosten von Muttland befindet sich die Halbinsel Jasmund, im Südosten das Mönchgut, im Süden die Halbinsel Zudar und im Westen die Westrügener Bodden sowie im Norden die Nordrügener Bodden. Charakteristisch ist für Muttland die Grundmoränenlandschaft, die den Charakter des nordostmecklenburgischen Flachlandes hat. Gegliedert wird die Landschaft daher auch durch zahlreiche abflusslose Senken und Niederungen sowie kleineren Bächen. Des Weiteren typisch für diese Region auf Rügen sind die großen Ackerflächen, auf denen sich nur vereinzelt Bäume und Hecken befinden. Auch Hügel oder Berge sind nur vereinzelt zu finden, von denen der Rugard mit seinen 118 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung ist. Da es in der Region von Mutland so flach ist, ist der Ackerbau hier die Einnahmequelle Nummer eins. Im Süden befinden sich einige größere Flächen, die aus naturschutzlicher Sicht sehr wichtig sind. Hier befinden sich viele Rastgebiete, die für die nationalen und internationalen Zugvögel sehr von Bedeutung sind. Zu den größten Städten der Region Muttland gehren die Kreisstadt Bergen auf Rügen sowie die Städte Garz und Putbus. Bergen befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, die in der letzten Eiszeit, aufgrund des Rückzugs des Eises entstanden ist. Die Stadt Garz liegt fünf Kilometer von der Küste entfernt und ist sehr flach. Die höchste Erhebung ist der Kanonenberg, der eine Höhe von 34 Metern über dem Meeresspiegel hat. Putbus ist das älteste Inselbad und gleichzeitig auch die jüngste Stadt auf Rügen. Beeindruckend ist Puttbus vor allem wegen seinen strahlend weißen Häusern und den wundervollen Rosenstöcken.


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