Lancken-Granitz im Rügen-Lexikon

Die Gemeine Lancken-Granitz gehört zum Landkreis Rügen auf der Insel Rügen und wird vom Amt Mönchgut-Granitz verwaltet. Von Bergen auf Rügen ist Lancken-Granitz rund 15 Kilometer entfernt. Und bis zum bekannten und sehr beliebten Ostseebad Sellin sind es rund vier Kilometer. Die Gemeinde befindet sich südlich von Granitz, auf deren höchsten Erhebung sich das bekannte Jagdschoss Granitz befindet. Im Süden der Gemeinde schließt sich der Rügische Bodden an, mit der Bucht Having und dem Neuensiener See. Teile der Gemeinde Lancken-Granitz befinden sich im Biosphärenreservat Südost-Rügen. Zu der Gemeinde gehören die Orte Lancken-Granitz, Gobbin, Blieschow, Burtevitz, Dummerstevitz sowie Garfititz, Neu Reddevitz, Preetz und Zarnekow. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Gemeinde bereits im Jahre 1250. Im 15. Jahrhundert erfolgte der Bau der beeindruckenden Kirche. Allerdings geht man davon aus, dass das Gebiet bereits im Neolithikum besiedelt war, was sieben Großsteingräber belegen. Sie befinden sich einen Kilometer in südwestlicher Richtung von Lancken-Granitz.

In der Gemeinde gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, von denen das Jagdschloss Granitz unbestritten das Highlight ist. Des Weiteren ist aber auch die Sankt-Andreas Kirche sehr sehenswert. Sie ist eine aus Backsein und Feldsteinen gebaute Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Beeindruckend sind die Türen und Fenster des Gebäudes, sie als Spitzbogen gestaltet sind. An der östlichen Wand des Chors befindet sich ein Tabernakel, dass ganz aus Stein gefertigt ist. Hier gibt es auch eine Sakramentsnische, die mit einer eisenbeschlagenen Tür versehen ist. Im Innern der Kirche befindet sich ein sehr beeindruckendes Kreuzrippengewölbe. Interessant ist auch das Pfarrhaus, das aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt und in einer Fachwerkbauweise errichtet wurde.



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