Rügischer Bodden im Rügen-Lexikon

Als Rügischen Bodden bezeichnet man einen Teilbereich des Greifswalder Boddens, der an die Insel Rügen angrenzt. Er liegt südöstlich von Rügen, zwischen Mönchgut und der Halbinsel Zudar und verfügt über mehrere Landschutzonen, wie Reddevitzer Höft, der Kleine und Große Zicker und den Bidden. Weitere Buchten sind hier der Selliner See und der Neuensiener See. Der Rügische Bodden ist eine Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen, welches die Außenküsten zwischen Tiessow und Bils sowie der Insel Vilm umfasst. Das Biosphärenreservat Südost-Rügen ist ein sehr beeindruckendes Stück Landschaft des nordostdeutschen Landes. Hier befinden sich auf kleinstem Raum alle Landschafts- und Küstenformen des Küstengebietes von Mecklenburg-Vorpommern. Die Region lädt wunderbar zum Wandern und Entdecken ein und auch mit dem Rad fahren kann man in einigen ausgewiesenen Bereichen.

Zum Biosphärenreservat erklärt wurde das Gebiet, das sich auf einer Fläche von 235 Quadratkilometern erstreckt, bereits im Jahre 1990. Das Biosphärenreservat ist besonders für Zugvögel als Rast- und Brutstätte sehr von Bedeutung. Besonders unterschiedliche Gänsearten wie Grat-, Saat- und Blässgänse kommen regelmäßig hier her. Auch viele Bienenarten wie die Pelz-, Furchen- und Kegelbiene sowie die Gold- und Faltenwespe sind hier zu Hause. Neben der Artenvielfalt der Tierwelt gibt es hier auch viele seltene und geschützte Pflanzen. In der Küstennähe findet man zudem sehr viele Seegras-Rot- und Grünalgenbestände. Im Biosphärenreservat befinden sich mehrere Kernzonen, die sog. Totalreservate, zu denen auch das Gebiet des Schwarzen Sees gehört.

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Text (c) 2017: C. H.

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