Rappin im Rügen-Lexikon

Rappin ist eine Gemeinde auf der Ostsseeinsel Rügen, die vom Amt Bergen auf Rügen verwaltet wird. Rappin befindet sich ungefähr 15 Kilometer von Bergen auf Rügen entfernt, in südlicher Richtung des Großen Jasmunder Boddens. Im Gebiet der Gemeinde befinden sich die Bantelvitzer Berge und der Gemeinde gehören die Ortsteile Rappin, Bobkevitz, Groß Banzelvitz, Helle, Kartzitz, Lüsnitz, Meuselbritz, Neukartszit, Tetzitz und Ziermoisel an. Als Repping wurde Rappin erstmals im Jahre 1305 urkundlich erwähnt. Der Fürst Witzlaw der Dritte beglich im Jahre 1319 seine Schulden bei Johann von Kiel, mit den Einkünften der tarverna in villa Rapin. In Rappin gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, die immer einen Ausflug wert sind. Hierzu gehört unter anderem die Parkanlage und das Gutshaus Kartzitz sowie das Göpelhaus in Tetzitz und die Boddenküste. Überaus interessant ist auch die Backsteinkirche St. Andreas, die um 1300 erbaut und im Jahre 1996 umfangreich restauriert wurde.

Die St. Andreas Kirche ist eine evangelische Pfarrkirche, die erstmals 1305 urkundlich erwähnt wurde. Sie gehört zu den ältesten Kirchen auf Rügen und erhielt ihre derzeitige Form um 1400. Im Jahre 1626 stürzte der ursprünglich hölzerne Glockenturm in sich zusammen. Ersatzweise errichtete man 1635 im Südwesten der Kirche einen hölzernen Glockenstuhl. In der Kirche befindet sich ein Altaraufsatz aus dem Jahre 1669. Die Kanzel besteht aus Kiefernholz und wurde im Jahre 1702 konstruiert. Das mittelalterliche Taufbecken, das aus Kalksteine besteht, ist das älteste Stück in der äußerst sehenswerten St. Andreas Kirche. Es stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. An der Decke und auch an den Wänden befinden sich mittelalterliche Kreuze und schlichte Ranken, die allesamt gemalt sind. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1859 und wurde von Guido Knauf, einem Orgelbauer aus Gothaer, gebaut.

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Text (c) 2017: C. H.

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