Dreschvitz im Rügen-Lexikon

Dreschvitz auf der schönen Ostsee-Insel Rügen unterliegt der Verwaltung des Amtes von West-Rügen mit Sitz in Samtens und beinhaltet die Ortsteile Burkvitz, Bußvitz, Dreschwitz- Ausbau, Dußvitz, Güttin, Insel Liebitz, Landow, Mölln, Mönkevitz, Ralow und Rugenhof. Erstmalig wurde der Ort im Jahr 1314 durch einen Verweis auf einer alten Besitzurkunde bekannt. Nur drei Kilometer entfernt von Dreschvitz befand sich damals die alte sogenannte Salzstraße. Das Leben in Dreschvitz wird seit 1990 wieder attraktiver, da die Gemeinde durch Bemühungen unterschiedlicher Art Werbung für das Leben in Dreschvitz macht. Kontinuierliche Schließungen von Baulücken und neu erschlossenen Baugrundstücken sollen es den Menschen einfacher machen, den Weg in die Gemeinde zu finden und sich dort niederzulassen. Das Gemeindehaus, auch „Haus der Generationen" genannt ist bekannt für einen vielfältigen Veranstaltungskalender, eingeschlossen vom regen Vereinsleben des Ortes auf der Insel Rügen, der für Jung und Alt interessante Attraktionen bietet. Überwiegend wird Landwirtschaft in dem kleinen Örtchen betrieben und trägt somit zur ländlichen Idylle bei. Bekanntlich kann die Ostsee-Insel Rügen auch einen Flugplatz sein eigen nennen, der sich im Ortsteil Güttin befindet. Nicht nur kleine Linienflüge, sondern auch Rundflüge über die Insel finden regelmäßig statt und können von Interessenten vor Ort gebucht werden. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört unter anderem die im Ortsteil Landow gelegene Fachwerkkirche. Die Fachwerkkonstruktion des kirchlichen Gebäudes stammen aus Baumfällungen aus dem Jahr 1312 oder 1313. Eine Ummauerung erfolgte allerdings erst im Jahre 1546. Unterstützung findet die Kirche heute durch einen extra dafür entstandenen Förderverein. Zudem bietet sie Platz für diverse musikalische Veranstaltungen, deren Erlös teilweise auch der Aufrechterhaltung des Gebäudes zugute kommt.

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Text (c) 2017: C. H.

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