Gingst im Rügen-Lexikon
Die dem Landkreis Rügen angehörige Gemeinde Gingst grenzt an den namentlich bekannten
Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und ist mit rund 15 km Entfernung nicht
weit von Bergen auf der Ostsee-Insel Rügen. Güstin, Haidhof, Kapelle, Presnitz, Teschvitz
und Volsvitz gehören zu den Ortsteilen der Gemeinde Gingst. Auch als Angerdorf Ghynxt
bekannt wurde erstmalig im Jahre 1232 auf das Bestehen aufmerksam gemacht. Damals
diente es als wichtiges Zentrum der Handwerker und bedeutender Marktfläche mit
Schwerpunkt auf die Damastweberei Rügens. Nachdem Gingst im Jahre 1950 nahezu
komplett durch immer wieder entstandene Großbrände zerstört wird bis heute am
Wiederaufbau historischer Bauten gearbeitet. Ein Gedenkstein aus dem Markplatz Gigsts
erinnert an diesen großen Brand. Der Ort besitzt auch ein Wappen, dass sich auch
Blasonierung (Gespalten von Grün und Gold) nennt. Besucher der Insel Rügen können auch
im Ort Gingst einige Entdeckungen machen. Gebäude wie die in 1300 erbaute spätgotische
Sankt-Jacob-Kirche im jetzigen Barockstil, den hinter der Kirche befindlichen Sühnestein, die
der Kirche angehörigen von Baumeister Kindt im Jahre 1790 erbaute Orgel, das
Handwerksmuseum, das alte Fachwerkhaus, jetzt Pfarrhaus aus dem Jahr 1738 und den
„Rügenpark", Rügens Freizeitpark mit interessanten Besichtigungsobjekten, aber auch
Fahrgeschäften und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kleinen. Für einen recht kleinen Ort
eine Menge an Sehenswürdigkeiten, die förmlich auf den Besuch von vielen Auswärtigen
warten. Unterkünfte werden in unterschiedlichen Formen im Ort direkt oder in den
umliegenden Orten geboten und versprechen eine freundliche Atmosphäre für den Urlaub auf
der Ostsee-Insel Rügen.


